Das Projekt „ImmigrARTation“ findet im Rahmen der EU-geförderten Aktion „Erasmus Plus“ statt. Dabei führen Schüler/innen des Felix-Klein-Gymnasiums gemeinsam mit Jugendlichen aus der Türkei, Italien und Griechenland Projekte durch, in denen Migrant/innen durch Kunst-Aktionen bei der Integration unterstützt werden sollen. Die Schüler/innen besuchen sich auch gegenseitig an ihren Schulen und nehmen an Workshops zu Themen aus dem Bereich Darstellendes Spiel, Fotografie und Musik/Komposition teil.

Boat people projekt kooperiert mit diesem Projekt. Bereits bei der Auftaktveranstaltung konnten Balen Abbas und Hans Kaul den musikalischen Rahmen bilden. Desweiteren wird mit einer kleinen Gruppe eine Tanz-Theateraktion im Mai 2019 im öffentlichen Raum durchgeführt, basierend auf den Ideen der Schüler*innen und mit künstlerischer Unterstützung von Yara Eid (Tänzerin und Choreographin) und Nina de la Chevallerie (Regisseurin).

 

Bericht der Projektteilnehmer*innen

Das Erasmus+-Team des FKGs; Anfang September hat es seine Arbeit aufgenommen. Anfang November schon besuchen Schüler und Lehrer aus Italien, Griechenland und der Türkei unsere Schule. Aber was motiviert die SchülerInnen auf dem Bild, uns, überhaupt? Eine Beschäftigungstherapie ist das nicht! Im Projekt „ImmigrARTation“ geht es darum, eben die beiden Begriffe, aus denen der Name zusammengesetzt ist, zu verbinden: Kunst und Immigration. Wichtig ist uns, den Teilnehmern dieses Projektes und Frau Manns und Herrn Haller, die die Arbeitsgemeinschaft initiiert und den Antrag an die EU gestellt haben, Immigranten und Geflüchtete in einem anderen Licht darzustellen, das sie so zeigt, wie sie sind: Menschen wie wir. Wir wollen dem Bild von Immigranten, das die Angst vor dem Unbekannten hervorruft, entgegenwirken; und das mit der Hilfe von Kunst. Geplant sind z.B. Fotoreihen, Interviews und Musikstücke, die uns allen die Menschen, mit denen wir in einem Land leben, näher bringen werden. Wenn man süd-östlich, in die Richtung unserer Partnerschulen, schaut, kann man vielleicht schon verstehen, warum gerade Griechenland, Italien und die Türkei an einem Projekt zur Hilfe von Immigranten und insbesondere Geflüchteten interessiert sind; Ihr Problem, die Flüchtlingsströme zu bewältigen, ist ja schließlich deutlich größer, als das unseres Landes. Somit ist es auch ein Ziel aller an diesem Projekt beteiligten, diese Länder so weit wie möglich zu unterstützen. Außer dem ersten Treffen im November in Göttingen soll es noch drei weitere geben; immer in einem anderen Land, an einer anderen Schule. Dort werden wir Ideen, Ergebnisse und vielleicht auch Handynummern austauschen und somit Kontakt und Beziehungen auf- und ausbauen, um zusammen den Immigranten und denjenigen, die mit ihrer Integration beschäftigt sind, beizustehen. Die große Aufgabe, mit deren Bewältigung jetzt begonnen wurde, wird zwei Jahre in Anspruch nehmen. Aber man sieht den SchülerInnen auf dem Bild die Entschlossenheit und den Willen an, diese Zeit zu investieren; findet Ihr nicht auch? 

Ausschnitt von der Homepage des FKG: Den gesamten Bericht finden Sie HIER.


Den Facebook-Auftritt des Projektes finden Sie HIER.
Das Stadtradio Göttingen berichtete HIER von dem Projekt.