Objekttheater für das Klassenzimmer, für Schulklassen ab Jahrgang 8

 

 

Stell dir vor, es gibt Krieg und alle gehen hin…
Stell dir vor, du machst dich auf den Weg, um den Frieden zu finden...
W
o würdest du anfangen zu suchen?

 

Mutig probieren die drei Spieler:innen Möglichkeiten aus, um Waffen zum Schweigen und Objekte zum Sprechen zu bringen. Da bereist eine Spielfigur die Welt und fragt sich, warum Frieden so schwer zu finden ist. Und was ist Frieden überhaupt? Eine pazifistische Pistole hat genug Leid gesehen und lässt sich zu einem Kinderglockenspiel recyceln. Die Spieler*innen zeigen Stärke mit altem Kriegsspielzeug und untersuchen die aktuelle Kriegslogik. Sie erforschen mit dem Publikum die Kraft vieler kleiner friedlicher Gesten im Alltag. Was kann der einzelne tun? Und wo sind seine Grenzen? Dabei machen sie auch vor frustrierenden Sackgassen nicht Halt – irgendwo gibt es immer einen Weg, oder nicht?  

Das Stück ist eigens für ein Klassenzimmer konzipiert worden und spielt mit interaktiven Elementen. Der Stückinhalt basiert auf wertvollen Impulsen aus Workshops in Schulklassen weiterführender Schulen. Auch die aktuellen Entwicklungen des aktuellen globalen Kriegsgeschehen und die Debatte um Friedensverhandlungen und einer Wehrpflicht hat den Proben-Prozess beeinflusst. Konkrete politische Konflikte werden nicht explizit angesprochen.

 

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Das Stück ist für Jugendliche ab ca. 12 Jahre geeignet – Vor- und Nachgespräche werden flankierend dazu angeboten. 

Es gibt eine öffentliche Aufführung für ein interessiertes Publikum am Donnerstag, den 18.04.24, um 19:30 Uhr. 

Weitere Aufführungen finden in weiterführenden Schulen in Göttingen und Hamburg statt (ab Klasse 8). 

Bei Interesse an Schul-Vorstellungen gerne per Mail bei Nina de la Chevallerie melden: chevall@gmx.de.

Die Workshops

Im Vorfeld fanden in weiterführenden Schulen Workshops zu dem Thema Frieden statt. Wir fragten uns, ob und wie die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht diejenigen beschäftigt, die im entsprechenden Alter sind: die Jugendlichen selbst. Wären sie bereit, den "Dienst an der Waffe" zu absolvieren? Was treibt sie dazu an, was hält sie ab? Anhand von Impulsen und dem Spiel mit Objekten fragen wir, was Frieden und Pazifismus bedeutet - gestern und heute und wie das aktuelle Kriegsgeschehen ihren Alltag beinflusst. Die Workshopimpulse nahmen unmittelbar Einfluss auf die Entwicklung des Klassenzimmerstücks.

TEAM

Konzeption und Spiel: Reimar de la Chevallerie, Selin Kavak, Christopher Weiß

Objekttheater, Expertinnenberatung: Sophie Bartels

Produktionsleitung und Koordination: Nina de la Chevallerie

Gefördert von

Stadt Göttingen, Göttinger Kulturstiftung, Calenberg-Grubenhagensche Landschaft,  Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen, Heidehof Stiftung, Friedrich Stiftung, Claussen Simon Stifung, Abriporta Stiftung

Recherche durch Stipendium des Fonds Darstellende Künste

 

 

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